PRO EXTINCTION

Manifest

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Unsere moralische Verpflichtung


Das Kernproblem: Die Realität des Leidens erkennen

Die Welt hat ein schwerwiegendes Problem, das die meisten Menschen nicht vollständig anerkennen wollen. Dieses Problem ist extremes Leid. Zu den Opfern gehören Kinder, die unter Vergewaltigung und Knochenkrebs leiden, Tiere, die von Sadisten gequält oder von Raubtieren zerfleischt werden, sowie Familien, die in Kriegsgebieten schreien. Diese Opfer ertragen Diskriminierung, Naturkatastrophen, Kriminalität, Krankheiten und psychische Störungen. Niemand verdient dieses Leid.

Das größte Problem ist, dass die Gesellschaft das alles ignoriert. Die Opfer der Existenz leiden und sterben nicht nur; sie pflanzen sich fort und zwingen so die nächste Generation, das Leiden und Sterben immer wieder von Neuem zu erleben. Es gibt unzählige ungeborene Kinder, die Entführung oder Kinderhandel erleben könnten. Es gibt unzählige Tiere, die darauf warten geboren zu werden, um in Käfige gesperrt und für eine schnelle Mahlzeit getötet zu werden. Unzählige zukünftige Opfer werden Krankheiten wie Alzheimer und Krebs, Unfälle oder schwere psychische Traumata erleben.

Dieser Kreislauf des Leidens muss enden und der erste Schritt ist, das Problem zu erkennen. Historisch gesehen wurden die Ethik und Philosophien der Welt auf Diskriminierung aufgebaut. Menschen benutzen Ausreden wie das Befolgen von Religion oder kümmern sich nur um bestimmte Gruppen wie weiße Menschen, heterosexuelle Menschen, Männer, oder nur um Menschliche Tiere allgemein. Viele entscheiden, dass Leid nur dann zählt, wenn es sie selbst betrifft. Das sind zutiefst unethische Ansichten, die als Moral getarnt sind.

Aber wahre Ethik muss sich vollständig auf die Perspektive der Opfer konzentrieren. Nur die Opfer zählen, weil sie diejenigen sind, die das Leid empfinden. Leider bestraft die Gesellschaft derzeit das Verbrennen eines nicht fühlenden religiösen Buches härter als das verletzen eines fühlenden Lebewesens. Die abstrakte Idee der „Natur“ wird stärker geschützt als die tatsächlichen Wildtiere, die in ihr leiden. Wir leben in einem System, in dem Unterdrücker ihre eigenen Gefühle nutzen, um zu entscheiden, was zählt, und dabei die Opfer ignorieren.

Wir lehnen jede Form von Bigotterie ab und erkennen an, dass alles Leiden schlecht ist und das einzig wirklich Schlechte in der Welt darstellt. Jede Ethik, die sich nicht auf Leiden konzentriert, ist lediglich eine bequemlichkeitsbasierte Unmoral. Darüber hinaus ist Leid direkt in die Existenz eingebaut. Zum Beispiel muss ein Löwe ein Zebra töten, sonst verhungert er. Weder das fliehende Zebra noch die Löwin, die versucht, ihre Jungen zu ernähren, ist der Bösewicht. Es ist das biologische System, des Lebens selbst, welches Leid garantiert. Naturkatastrophen, Krankheiten, Kriege und Prädation werden bis zum Ende der Zeit fortbestehen. Solange fühlende Lebewesen existieren, wird es Leid geben.

Wenn die Existenz das Problem ist, dann ist die einzig logische Lösung die Nichtexistenz. Viele unterbelichtete Menschen fürchten die Nichtexistenz, weil sie die Logik dahinter nicht erkennen. Wäre Nichtexistenz tatsächlich etwas Schlechtes, würden Menschen um jedes ungeborene Geschwister trauern, das sie nie hatten, und Verhütung würde als zutiefst unmoralisch gelten. Doch Menschen weinen nicht um ein ungeborenes Kind – sie weinen, wenn ein geborenes Kind leiden muss.

Nichtexistenz ist schlicht der Zustand vor der Geburt. Sie ist wie ein tiefer, traumloser Schlaf, in dem man weder Sorgen noch Einsamkeit noch Schmerz empfindet. Sie ist völliger Frieden und vollständige Sicherheit vor Leid. Es ist genau derselbe Zustand, der nach dem Tod eintritt. Ein Zustand ohne extremen Leid und ohne Bedürfnisse die erfüllt werden müssen. Folglich bedeutet das, dass wir eine strikte moralische Verpflichtung haben, diesen Kreislauf zu beenden. Wir müssen verhindern, dass zukünftige Opfer geboren werden, um sie vor unzähligen Jahren potenziellen Leids zu bewahren. Wir müssen auf eine friedliche Auslöschung aller fühlenden Wesen hinarbeiten. Das ist der Zweck dieses Manifests.

Leid ist jede Form von körperlichem oder emotionalem Schmerz, Angst und unangenehme Erfahrungen die ein bewusstes Wesen vermeiden möchte. Der Fokus liegt dabei auf extremem, unvermeidbarem Leid. Wir unterscheiden zwischen „Leid“ und „Schmerz“: Schmerz ist eine körperliche Empfindung, während Leid eine Erfahrung ist, der man aktiv entkommen möchte. Das bedeutet, dass selbst jemand, der z.B Extremsport oder andere Schmerzen genießt, nicht „leidet“, da er dies nicht vermeiden will. Diese klare Definition macht es zu einer objektiven Tatsache, dass Leid universell schlecht ist.

Die Opposition erkennen

Die Pro-Life-Denkweise. Jede Bewegung für Gerechtigkeit muss klar definieren, wogegen sie kämpft. Unser klarer Gegner ist der Pro-Life geprägte Unterdrücker. Das sind Menschen, die akzeptieren, dass Kinder missbraucht werden oder Tiere zerfetzt werden, nur damit sie ihr eigenes Leben weiter genießen können. Sie bekämpfen den Extinktionismus, um ihre Privilegien und ihre irrationalen, auf Bequemlichkeit basierenden Moralvorstellungen zu bewahren.

Sie liegen falsch, weil niemand das Recht hat, das Fortbestehen von Leben zu erzwingen. Sie haben nicht das Recht, ungeborene Wesen in eine Welt zu zwingen, in der sie möglicherweise gefoltert werden. Ein Unterdrücker hat kein Recht zu verlangen, dass neue Unterdrückte geboren werden, und selbst ein Unterdrückter darf andere nicht in die Existenz zwingen. Jemanden zur Existenz zu zwingen und damit potenziell Leid aufzuerlegen, ist immer falsch. Genau das ist es jedoch, was Pro-Life-Vertreter fordern.

Kreislauf desLeidensGeburtLeidFortpflanzung

Eine Person ist Teil des Pro-Life-Problems, wenn sie:

sich nicht um das Leid anderer kümmert oder sogar möchte, dass sie leiden,

Religion oder andere Formen von Irrationalität über rationale Logik und Beweise stellt,

Grausames DesignLöwe tötet ZebraBrutaler, qualvoller TodZebra entkommtLöwe verhungertLangsamer HungertodRäuber und BeuteBeide Wege enden im Leid.

irgendeine Form von Diskriminierung praktiziert, wie Rassismus, Sexismus, Ableismus oder Speziesismus.

ihre Ethik auf persönliches Vergnügen statt auf Beweise, Logik und Leidvermeidung stützt.

Während die Gesellschaft Formen von Diskriminierung wie Rassismus und Sexismus anerkennt, wird Speziesismus größtenteils ignoriert. Menschen spielen das Leid von Tieren herunter, nur weil sie einer anderen Art angehören. Außerdem bewertet die Gesellschaft Leid unterschiedlich je nach Ursache. Ein Zebra, welches von einem Löwen lebendig zerfleischt wird oder ein tödlicher Unfall werden als "so ist halt das Leben" oder "das ist die Natur" abgetan.

Doch für das Opfer ist es irrelevant, ob es ein Bein auf natürliche Weise verloren hat oder ob es ihm jemand abgetrennt hat. Ein Tier kümmert es nicht, ob es in der Wildnis verhungert oder in einem Käfig. Ein Baby leidet nicht weniger an einer natürlichen Krankheit als durch ein Verbrechen. Das Leid ist gleichermaßen schlimm, und logisch betrachtet müssen wir alle Formen davon beenden.

Es ist wichtig zu verstehen, dass auch Pro-Life-Anhänger Opfer der Existenz sind. Ein Sadist oder ein Vergewaltiger handelt so, weil er eine psychische Störung hat oder ihm die für Empathie notwendigen Spiegelneuronen fehlen. So wie wir einem Löwen biologisch nicht vorwerfen können, andere Tiere zu fressen, können wir Menschen nicht für ihre Biologie verantwortlich machen. Dennoch sind sie fehlerhafte Systeme, denen die Empathie und Logik fehlen, um den Extinktionismus zu verstehen. Da sie die Macht haben, unseren Fortschritt zu blockieren, sind sie unsere Gegner in diesem Kampf – gewissermaßen biologische Hindernisse auf dem Weg zum Frieden.

Die Mission

Ein bodenständiger, wissenschaftlicher Ansatz. Im Gegensatz zu anderen Bewegungen, die fälschlicherweise eine perfekte Utopie versprechen, machen wir keine falschen oder naiven Versprechungen. Unsere Mission ist klar: möglichst vielen Wesen den Frieden der Nichtexistenz zu ermöglichen. Dabei folgen wir drei strengen Regeln, um sicherzustellen, dass die Bewegung inklusiv und nicht diskriminierend ist:

Regel 1: Extinction so weitreichend wie möglich herbeiführen.

Regel 2: Extinction so vollständig wie möglich herbeiführen.

Regel 3: Extinction so schmerzlos wie möglich herbeiführen.

Regel 1 und 2 haben immer Vorrang vor Regel 3, da ein Mangel an Reichweite und Vollständigkeit langfristig zu deutlich mehr Leid führen würde. Wir müssen alles Notwendige tun, um das optimale Endergebnis zu erreichen.

Wir behaupten nicht, bereits alle Antworten zu haben. Wissenschaftliche Forschung ist der einzige Weg, um herauszufinden, wie dieses Ziel genau erreicht werden kann.

Physik: Wir benötigen fortgeschrittene theoretische und experimentelle Physik, um das Universums zu verstehen und einen Weg zu finden, bewusstes Leben dauerhaft zu beenden – möglicherweise durch einen Vakuumzerfall oder exotische Energie.

Künstliche Intelligenz (KI): Überlegene KI wird ein zentraler Bestandteil der Bewegung sein, indem sie unsere Forschung lenkt und die Suche nach optimalen Methodenführt.

Astrobiologie: Wir müssen die Ursprünge des Lebens verstehen und herausfinden, wie häufig Leben im Universum bewusst ist.

Unser Aktivismus dient dazu, diese Wissenschaft voranzutreiben. Die Abschaffung extremen Leids ist die einzig wirklich sinnvolle Handlung, die Menschen in einem sonst sinnlosen Universum vollziehen können. Das Beenden von Kindesmissbrauch und Tierquälerei ist unendlich wichtiger als das Erschaffen von Kunst oder die Erforschung des Mars.

Kernprinzipien und Fakten

Um erfolgreich zu sein, muss die Bewegung diese rationalen Fakten strikt befolgen:

Materialismus: Nur die physische Realität existiert. Körper sind lediglich biologische Systeme, es gibt keine Magie, keinen Geist und keine übernatürlichen Kräfte.

Atheismus: Kein intelligenter, gütiger Schöpfer würde eine Welt voller extremen Leids erschaffen. Religion ist vollständig vom Menschen erfunden.

Neurobiologischer Determinismus: Menschliches Verhalten, Persönlichkeit und Entscheidungen werden vollständig von der physischen Struktur des Gehirns bestimmt. Freier Wille existiert nicht, was bedeutet, dass die Pro-Life-Haltung ein biologischer Defekt ist.

Konsequentialismus: Der Zweck heiligt die Mittel. So wie Menschen einen blutigen Krieg führen mussten, um die Sklaverei zu beenden, müssen wir das größere Gute wählen, um endloses zukünftiges Leid zu verhindern.

Wissenschaft: Wir verlassen uns ausschließlich auf absolute, evidenzbasierte Wissenschaft und lehnen jegliche Pseudowissenschaft ab.

Leidzentrierte Ethik: Wir kümmern uns nur darum, Leid zu verringern. Wir messen nicht -fühlenden Objekten oder imaginären Konzepten wie Religion, Geld, Nationen oder „Natur“ keinen Wert bei.

Ohne diese Prinzipien würden irrationale Menschen die Bewegung infiltrieren und fehlleiten. Abgesehen von diesen Fakten unterstützen wir jede politische Kampagne oder Strategie, die uns einen Schritt näher an unser Ziel bringt.

Agenda: Wie wir das Ziel erreichen

Wir müssen alles Notwendige tun, um Ergebnisse zu erzielen und die optimale Extinction zu erreichen. Wir haben ein Ziel:

Die Umfassende und vollständige Auslöschung alles Lebens

Wir erreichen dies durch die Unterstützung von KI-Entwicklung, Astrobiologie und physikalischer Forschung. Wir tun dies durch Aktivismus: Aufklärung und Rekrutierung rationaler Menschen, die dann die benötigten Wissenschaftler, KI-Ingenieure und Millionäre für die Finanzierung des Projekts anwerben.

In der Zukunft könnte es nötig sein, in die Politik zu gehen, massive Boykotte zu organisieren, um Regierungsrichtlinien zu ändern, oder sogar einen Krieg gegen Pro-Life-Anhänger zu führen. Wir müssen die kompromissloseste soziale Gerechtigkeitsbewegung der Geschichte sein. So wie Abolitionisten wussten, dass sie Gesetze ändern und Kriege führen mussten, um das Leid der Sklaven zu beenden, kämpfen wir, um das Leid jedes einzelnen Wesens zu stoppen, das dieses kaputte Universum zur Existenz zwingen wird. Kompromisslos zu sein bedeutet, bereit zu sein, alles Notwendige zu tun, um Leid zu beseitigen.

Wir können nicht genau vorhersagen, welche Taktiken in Hunderten oder Tausenden von Jahren notwendig sein werden, aber null Leid ist das einzig akzeptable Ergebnis. Wenn menschliche Rationalität und Intelligenz weiterhin wachsen, ist das Fazit des Extinktionismus völlig unvermeidlich. Lasst uns kämpfen, um dem Schmerz ein dauerhaftes Ende zu setzen. Kein Kind verdient Missbrauch, kein Tier verdient Sklaverei, und keine Familie verdient Katastrophen. Kein Raubtier verdient Hunger, und keine Beute verdient es, zerfetzt zu werden.

Wir sind rationale Menschen, die einzigen, die das Problem des Leidens verstehen und lösen können. Da wir die einzigen sind, die als Hüter aller fühlenden Wesen handeln können, haben wir die strikte moralische Pflicht, dies zu tun. Lasst uns vereint für die Opfer der Existenz kämpfen.

Lasst uns das Leid abschaffen. Lang lebe der Frieden!


Mach mit

Together, we end suffering.

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